| Studie: 2015 fehlen 3 Mio. Arbeitskräfte |
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Wirtschaftskrise beeinflusst Fachkräftemangel kaum Schon im Jahr 2015 werden dem Arbeitsmarkt fast drei Millionen Arbeitskräfte fehlen. Das ist das Ergebnis einer angesichts des Konjunktureinbruchs neu berechneten Studie der Prognos AG zur "Arbeitslandschaft 2030" für die Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft (vbw). Deutschland steuert auf einen massiven Personalmangel zu - daran änderte auch die Krise so gut wie nichts.
Mit der ursprünglichen „Arbeitslandschaft 2030“ hat die vbw im Oktober 2008
die bis zum heutigen Zeitpunkt umfassendste Studie zum drohenden
Arbeitskräftemangel veröffentlicht, in der erstmals die Konsequenzen des
Nicht-Handelns quantifiziert wurden. Insgesamt würde sich bis 2030 eine
Arbeitskräftelücke von über 5 Mio Personen aufbauen.
Die neu vorliegenden Szenarienrechnungen bauen auf der „Arbeitslandschaft
2030“ auf und beantworten zusätzlich die Frage, wie sensitiv die Berechnungen
auf zu Grunde liegende Wirtschaftsentwicklungen reagieren. Im Ergebnis zeigt
sich, dass auch unter dem Einfluß der Wirtschafts- und Finanzkrise eine
Arbeitskräftelücke von 5,2 Millionen Personen bis 2030 entsteht. Bereits 2015
werden fast drei Millionen Arbeitskräfte fehlen. Somit ist und bleibt der
demografische Wandel der entscheidende Einflußfaktor, während die langfristige
Auswirkung der Krise auf die zu erwartende Arbeitskräftelücke vergleichsweise
klein sein wird.
Wie die "WirtschaftsWoche" die Branchentrends 2010 in Deutschland analysiert, lesen Sie hier |